Optimierungsbeispiel Heizung

 

WPHKW (Wärmepumpenheizkraftwerk)

Die Abwärme aus dem BHKW-Gehäuse wird der Ansaugluft der WP zugeführt, dadurch

  • bekommt die WP keine Temperaturen von unter 6 Grad
  • Wirkungsgrad der WP immer optimal
  • Stromversorgung aus dem BHKW (Selbst erzeugt)

Kalte Abluft von der WP wird dem BHKW zugeführt, dadurch

  • keine hohe Wärmeentwicklung im BHKW
  • Ansaugluft vom Motor unter 20°C (sehr Sauerstoffreich)
  • lange Lebensdauer (keine Überhitzung)
  • wenig Verbrauch
  • optimaler Wirkungsgrad

WPHKW
1 KW selbst erzeugter Strom ergibt zusätzlich ca. 5 KW Wärme. (durch Wärmepumpe)

konventionelle BHKW (Blockheizkraftwerk)

  • Verbrennungsmotor verbrennt Brennstoff, erzeugt Wärme und treibt einen Generator an
  • der Generator erzeugt Strom
  • Wärme wird in den Pufferspeicher geleitet

Heizung und Warmwasser wird aus dem Pufferspeicher für das Objekt entnommen

BHKW

   Nachteile:

  • hohe Wärmeentwicklung im BHKW
  • dadurch hoher Verschleiß
  • hoher Verbrauch,
  • niedriger Wirkungsgrad

konventionelle WP (Wärmepumpe)

  • die WP entzieht der Ansaugluft aus der Umwelt die Wärme (Kühlschrankprinzip)
  • Abluft wird als Kaltluft wieder der Umwelt zurück geführt
  • Wärme wird in den Pufferspeicher geleitet
  • Heizung und Warmwasser wird aus dem Pufferspeicher für das Objekt entnommen

WP

Nachteile:

  • WP benötigt „Fremd – Strom“
  • bei 0°C Außentemperatur Wirkungsgrad =  1 zu 1 (1 kW rein und 1 kW raus)
  • unter 0°C Außentemperatur, kaum Wärmeerzeugung möglich

Mit 1 KW Strom stellt eine herkömmliche WP (Wärmepumpe) ca. 2,5 kW Wärme her.